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VerifyMeld: Nummerbestätigung durch Anruf auf eine kostenlose Stadt-Telefonnummer

VerifyMeld ermöglicht es Anwendungen, eine Telefonnummer ohne SMS-Code zu bestätigen. Der Nutzer ruft eine bereitgestellte kostenlose Stadt-Telefonnummer an, die System registriert den Anruf und beendet ihn sofort, ohne den Anruf anzunehmen. Die Nummer wird bestätigt, doch es entsteht keine kostenpflichtige eingehende Verbindung.

Die Telefonverifikation wurde für mich lange mit einem Szenario assoziiert: Nummer eingeben, auf die SMS warten, den Code abschreiben und hoffen, dass die Nachricht tatsächlich ankommt.

Beim Umgang mit VerifyMeld sah ich einen anderen Ansatz. Hier wird überhaupt kein SMS verwendet. Der Nutzer ruft die bereitgestellte kostenlose Stadt-Telefonnummer an, und das System prüft lediglich den Anruf selbst.

Statt SMS – ein kurzer Anruf

Der Nutzer gibt seine Nummer in der Anwendung ein. Danach zeigt ihm die Anwendung eine kostenlose Stadt-Telefonnummer, auf die er anrufen soll.

Das System registriert den Anruf und beendet ihn sofort, ohne den Anruf anzunehmen. Für den Nutzer sieht es wie ein normaler nicht angenommener Anruf aus: Es findet kein Gespräch statt, aber nachher erhält die Anwendung eine Bestätigung.

Es muss nicht auf eine SMS gewartet werden, keine Nachricht in den Benachrichtigungen gesucht oder Ziffern aus einem Code abgeschrieben werden. Ein kurzer Anruf reicht aus, damit das System die Verfügbarkeit der Nummer prüft.

Warum das für App-Betreiber interessant ist

Aus Sicht des Nutzers erscheint eine SMS fast unsichtbar als Teil der Registrierung. Doch jede Nachricht kostet den Betreiber der Anwendung Geld. Bei einer großen Nutzerzahl können die Kosten schnell eine eigene Haushaltsposition werden.

Besonders bei internationaler Nutzung fällt das auf. Die Kosten für SMS können je nach Land variieren, Nachrichten kommen manchmal verzögert an, und bei Fehlern muss der Nutzer den Code erneut senden.

VerifyMeld sendet keine SMS. Das Preismodell ist nicht an die Anzahl der Validierungsanrufe gebunden: Die Kosten werden nicht bei jeder Versuch erhöht.

Vergleicht man dieses Verfahren mit Tarifen, bei denen jede SMS bezahlt wird, kann die Endsumme deutlich niedriger ausfallen. Dabei ist es kein vollständig kostenloses System, sondern die Ersparnis entsteht durch das Fehlen zusätzlicher Kosten für die SMS-Lieferung.

Der Anruf wird nicht angenommen

Hier ist wichtig zu verstehen, was nach dem Anruf passiert.

VerifyMeld hebt nicht ab und nimmt den Anruf nicht wie ein normales Gespräch an. Das System erkennt den eingehenden Anruf, registriert ihn und beendet ihn sofort, ohne ihn anzunehmen.

Es wird keine Verbindung hergestellt, der Anruf bleibt nicht in der Leitung und es kommt kein Gespräch zustande. Für das Telefon bleibt es ein nicht angenommener Anruf.

Deshalb entstehen keine kostenpflichtigen eingehenden Verbindungen. Es gibt kaum noch Anbieter, die für einen nicht angenommenen Anruf eine separate Gebühr erheben.

Für VerifyMeld ist dabei unerheblich, aus welchem Land der Anruf kommt: Der Dienst erstellt keinen kostenpflichtigen eingehenden Anruf und berechnet keine Gebühren für den Anruf selbst.

Der richtige Nummerntyp wird bestätigt

Das Wegfallen des SMS-Codes bedeutet nicht, dass die Überprüfung weniger genau wird.

Das System vergleicht die Nummer, von der der Anruf kam, die bereitgestellte kostenlose Stadt-Telefonnummer und den Zeitpunkt der Prüfung. Stimmt alles überein, erhält die App die Bestätigung, dass der Nutzer das angegebene Telefon verwenden konnte.

Anrufe von anderen Nummern, falsche Zielnummern oder Versuche nach Ablauf der Prüfungszeit werden nicht anerkannt.

Alte Anfragen bleiben ebenfalls nicht unbegrenzt aktiv. Bei Beginn einer neuen Prüfung wird die vorherige beendet, und die temporäre Nummer wird nach Abschluss der Prozedur freigegeben.

Der Code kann nicht abgefangen werden, weil er nicht existiert

Im klassischen SMS-System könnte ein Angreifer versuchen, die Nachricht abzufangen, auf Benachrichtigungen zuzugreifen oder den Code vom Nutzer zu erpressen.

Bei VerifyMeld gibt es überhaupt keinen Einmal-Code. Dieser kann nicht weitergeleitet oder gestohlen werden, da die Bestätigung ausschließlich auf dem Telefonanruf basiert.

Nur der Anruf selbst oder die Nummer, von der er angeblich stammt, könnten gefälscht werden. Wenn ein solcher Betrugsversuch möglich ist, deutet das eher auf eine Kompromittierung des Telefonsystems selbst oder des Netzbetreibers hin, nicht auf einen Hack der VerifyMeld-Logik.

In VerifyMeld gibt es kein SMS-Geheimnis, das abgefangen werden könnte.

Was der normale Nutzer sieht

VerifyMeld erscheint nicht als eigenständige Anwendungssoftware. Der Nutzer trifft es vielmehr in einem anderen Dienst – bei der Registrierung, beim Login oder bei der erneuten Nummernprüfung.

Die Anwendung zeigt eine Anleitung und die kostenlose Stadt-Telefonnummer. Der Nutzer ruft an, das System registriert den nicht angenommene Anruf, und die Anwendung erhält das Ergebnis.

Der Betreiber des Dienstes muss keine SMS manuell versenden, keine Sprachnachrichtensysteme betreiben und keinen einzelnen eingehenden Anruf verwalten. Der telefonische Teil verbleibt innerhalb von VerifyMeld, und das verbundene Projekt erhält nur das Ergebnis der Prüfung.

Wenn die Prüfung nicht erfolgreich ist

VerifyMeld betrachtet jeden beliebigen Anruf nicht als erfolgreichen Nachweis.

Wenn die anrufende Nummer nicht mit der erwarteten übereinstimmt, die falsche Stadt-Telefonnummer gewählt wurde oder die Prüfungszeit bereits abgelaufen ist, wird die Nummer nicht bestätigt.

Wiederholte Fehler werden ebenfalls berücksichtigt. Bei vielen Fehlversuchen kann die Nutzung für diese Nummer oder dieses Gerät vorübergehend eingeschränkt werden.

Für den Nutzer sieht es einfach aus: Die Nummer ist entweder bestätigt oder die Prüfung muss später wiederholt werden.

Kein Passausweis- oder Personalausweisnachweis

Der Dienst hat klare Grenzen.

Eine erfolgreiche Verifizierung zeigt, dass die Person zum Zeitpunkt der Prüfung mit der angegebenen Nummer telefoniert hat. Sie beweist jedoch nicht den Namen, die Staatsbürgerschaft, das Eigentumsrecht an der SIM-Karte oder die Übereinstimmung mit Reisepassdaten.

VerifyMeld bestätigt die Kontrolle über die Telefonnummer, nicht die Person. Für die Anmeldung in der App reicht dieses Ergebnis oft aus, aber eine vollständige Identifikation erfordert andere Methoden.

Mein Fazit

Nach meinem Kennenlernen von VerifyMeld würde ich es nicht als reinen Anrufservice beschreiben, sondern als Alternative zur SMS-Überprüfung.

Der Nutzer ruft eine bereitgestellte kostenlose Stadt-Telefonnummer an. Das System registriert den Anruf und beendet ihn sofort, ohne den Anruf anzunehmen. Es kommt kein Gespräch zustande, keine kostenpflichtige eingehende Verbindung wird hergestellt, und die Nummer wird danach bestätigt.

Für Unternehmen entfällt die Notwendigkeit, jede SMS zu bezahlen, und der Tarifplan wird nicht nach Anrufzahlen bemessen. Daher kann ein solches Modell im Vergleich zu klassischen SMS-Tarifen deutlich kostengünstiger sein.

Die Grundidee von VerifyMeld ist einfach: dieselbe Telefonnummer ohne SMS-Code, ohne Spracherbot und ohne Zahlung für jede zugestellte Nachricht zu bestätigen.

Weitere Informationen zum Projekt: verifymeld.de