Anzeige heute und Kanal für die Zukunft: Wie PromoMeld funktioniert
PromoMeld kombiniert wechselbare Info-Karten und permanente Kanäle mit freiwilliger Anmeldung, Push-Benachrichtigungen und Unternehmenssuche, für flexible und vertrauensvolle Interaktion.
Unternehmen stehen regelmäßig vor zwei unterschiedlichen Aufgaben. Manchmal ist es nötig, Informationen zu veröffentlichen, die nur bei Bedarf geöffnet werden: Adresse, Veranstaltungshinweis, Angebotsbedingungen oder Anfahrtsplan. In anderen Fällen soll ein dauerhafter Kanal geschaffen werden, um Kunden regelmäßig über Rabatte, Neuigkeiten und wichtige Änderungen zu informieren.
Dafür verwendet man üblicherweise verschiedene Werkzeuge: Webseite, soziale Medien, E-Mail-Newsletter, Werbeplattformen oder eine eigene mobile App. PromoMeld vereint beide Modelle in einem Produkt, wobei eine klare Grenze zwischen ihnen bestehen bleibt.
Ich habe PromoMeld kennengelernt, nachdem ich an Materialien für andere Projekte des MELD®-Systems gearbeitet hatte. Zu beachten ist: PromoMeld und NewsMeld gehören zum MELD®-System, während DigiMeld UG das Unternehmen ist, das diese Lösungen entwickelt.
Mich interessierte weniger das Versprechen eines „neuen Werbekanals“, sondern vielmehr dessen Funktionsweise: Wie veröffentlichen Organisationen Informationen, wie wird man Abonnent, und wie behält das System die Kontrolle beim Nutzer, um freiwillige Anmeldung nicht in aufdringliche Massenmailings umzuwandeln.
Zwei Modi für unterschiedliche Aufgaben
PromoMeld bietet zwei Modi:
Änderbare Informationskarte ohne Anmeldung;
Permanenter Kanal mit freiwilliger Anmeldung und Push-Benachrichtigungen.
Beide funktionieren innerhalb einer einzigen App und verwenden dauerhafte QR-Codes, erfüllen jedoch unterschiedliche Zwecke.
Die Informationskarte öffnet sich, wenn die Informationen gerade benötigt werden. Das Betrachten macht den Nutzer nicht zum Abonnenten und löst auch keine automatische Benachrichtigung aus.
Der permanente Kanal ist für regelmäßige Veröffentlichungen vorgesehen. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er abonniert, danach kommen neue Nachrichten per Push und werden im Eingang von PromoMeld gespeichert.
Zudem kann das Unternehmen mehrere Profile verwalten. Einzelne Karten und Kanäle werden für Filialen, Events, saisonale Projekte und unterschiedliche Zielgruppen erstellt.
Eine Karte, die sich mit dem Unternehmen ändert
Der erste Modus ist die änderbare Informationskarte ohne Anmeldung.
Für den Nutzer ist alles einfach: er öffnet die Karte, erhält die benötigten Informationen und schließt sie. Es werden danach keine automatischen Benachrichtigungen verschickt.
Der Profil-Inhaber kann den Namen, die Beschreibung, Adresse, Stadt, Telefonnummer, Webseite und andere Angaben bearbeiten, ohne den QR-Code zu ändern.
Beispielsweise veröffentlichte ein Unternehmen Flyer mit Adresse. Nach Umzug genügt es, die Adresse im Business-Account zu aktualisieren, und die aktuelle Information erscheint sowohl auf alten als auch auf neuen Exemplaren mit demselben QR.
Der physische Träger bleibt derselbe, die hinterlegten Informationen werden aktualisiert.
Ein anderes Beispiel ist eine Messe. Die Karte nennt Datum und Ort, später die Eingangsplanung, am Veranstaltungstag Infos zur Verschiebung eines Programmpunkts. Besucher müssen nicht nach einem neuen Plakat oder QR-Code suchen. Sie greifen nur bei Bedarf auf die Karte zurück, ohne Abonnenten der Messe zu werden.
Diese Karte kann dauerhaft bestehen bleiben und so oft Inhalte ändern, wie notwendig ist. Der einzige Kontakt bleibt die Interaktion – der Nutzer wendet sich nur bei Informationsbedarf an die Karte.
Permanenter Kanal für interessierte Zielgruppen
Der zweite Modus ist für Organisationen gedacht, die nach dem ersten Kontakt den Draht zum Kunden aufrechterhalten wollen.
Beispielsweise erstellt ein Café ein Profil mit Versand: heute Infos über Rabatt, morgen ein kostenloser Keks zum Kaffee. Ein Laden über neue Produkte, ein Veranstalter über Anmeldebeginn, ein Service-Center über die Öffnungszeiten.
Der Nutzer sucht das Profil per QR, Suche oder im Verzeichnis. Er sieht Inhalte des Kanals und entscheidet, ob er abonniert oder nicht. Das Abonnement ist an ein Profil gebunden, nicht an die gesamte Firma. Man kann ein Café abonnieren, aber keine Nachrichten von anderen Filialen erhalten; oder nur an Veranstaltungen teilnehmen, ohne Werbeangebote zu abonnieren.
Jeder Kanal funktioniert separat: mit eigenem QR, Zielgruppe, Beiträgen und Statistiken.
QR bedeutet nicht Zustimmung zum Versand
Dies ist eines der wichtigen Prinzipien von PromoMeld.
Das Scannen des QR-Codes allein subscribiert den Nutzer nicht automatisch. Auch das Öffnen der Karte gilt nicht als Zustimmung zu weiteren Benachrichtigungen.
Der Absender kann nicht automatisch den Besucher in eine Zielgruppe aufnehmen nur durch QR-Scanning. Das Abonnieren ist eine klare, eigenständige Aktion.
Das Abbestellen funktioniert ebenso: der Nutzer deaktiviert den Kanal, weitere Updates kommen nicht mehr.
Die Nachrichtenversorgung erfolgt innerhalb der App, ohne Kontaktdaten zu sammeln. Der Nutzer abonniert in PromoMeld, Benachrichtigungen erhält er via App.
Unternehmen brauchen keine separaten Formulare oder Datenbanken für das Abonnement. Der Nutzer bestimmt selbst, welche Hinweise er erhalten möchte, ohne persönliche Kontaktdaten zu teilen.
Dadurch wird sichergestellt, dass eine einmalige Kontaktaufnahme nicht in dauerhafte Werbesendungen umschlägt.
Push-Benachrichtigungen: nicht spurlos verschwunden
Bei der Erstellung eines Beitrags erstellt der Betreiber des Kanals eine Nachricht mit Titel, Text, Typ und externem Link. Es kann als Entwurf gespeichert oder sofort veröffentlicht werden.
Die Nachrichtentypen — Information, Werbung, Wichtiges und Service — helfen dem Empfänger zu erkennen, worum es geht und was zu erwarten ist.
Nach der Veröffentlichung wird die Nachricht an aktive Abonnenten über die Infrastruktur von PushMeld zugestellt. Doch die Arbeit mit Push-Benachrichtigungen geht darüber hinaus.
Die Nachricht wird auch im PromoMeld-Posteingang gespeichert, und der Nutzer kann sie später in der App öffnen, auch wenn er die Benachrichtigung versehentlich verpasst hat oder Push ausgeschaltet ist.
Das Nachrichtenspeicher wächst, und der Nutzer sieht nur die Veröffentlichungen nach seiner Anmeldung — alte erscheinen nicht als neue Eingänge.
Stille Zeiten, Grenzen und Beschwerden
Freiwilliges Abonnement bedeutet nicht, dass der Nutzer rund um die Uhr Benachrichtigungen erhält.
Er kann Push deaktivieren, stumme Stunden einstellen oder maximal eine Push pro Profil pro Tag erhalten. Auch bei diesen Einstellungen verbleiben die Nachrichten im Verlauf innerhalb der App.
Wenn ein Kanal nicht mehr benötigt wird, kann er vollständig deaktiviert werden. Beschwerden über einzelne Beiträge oder Absender sind ebenfalls möglich, um das Vertrauen zu erhalten.
Dieses Vertrauen basiert nicht auf seltenen Versprechen, sondern auf den Einstellungen, die der Nutzer selbst verwaltet.
Eine einzige App statt vieler
Für den Versand von Push-Benachrichtigungen sind üblicherweise eigene mobile Apps erforderlich, was teuer und aufwendig für kleine Unternehmen ist. PromoMeld löst dieses Problem, indem es die Verwaltung von Karten und Abonnements über ein Web-Backend erlaubt, während Nutzer die Infos in einer gemeinsamen Mobile App erhalten.
So erhalten Unternehmen einen vollwertigen Kanal ohne eigene App-Entwicklung, und Nutzer profitieren von einem bequemen Ort, ohne verschiedene Programme installieren zu müssen.
PromoMeld bleibt eine Anlaufstelle für die Suche nach Unternehmen und das Abonnieren, ohne sich in einem unkontrollierbaren Werbe-Feed zu verwandeln.
Firmen ohne QR-Code finden
Der QR-Code ist vor allem in Offline-Umgebungen nützlich: an Schaufenstern, Flyern, Eintrittskarten oder Verpackungen. Doch es gibt auch andere Wege, ein Profil zu finden.
PromoMeld bietet Suche nach Namen und Standort. Der Nutzer kann das interessierende Unternehmen selbst finden und abonnieren, ohne QR zu scannen.
Beispielsweise hat jemand von einer neuen Kaffee bar gehört — er findet das Profil innerhalb von PromoMeld leicht und aktiviert Benachrichtigungen, ohne den QR-Code zu suchen.
Für Profilinhaber wird QR direkt zum Zugang, die Suche ist eine zusätzliche Möglichkeit der Entdeckung.
Ein Unternehmen – zwei Modi
Angenommen, eine Kaffee bar hat eine Sommerterrasse. Dort wird eine Informationskarte erstellt: Adresse, Öffnungszeiten, Eingangsschema, Link zur Reservierung. Der QR wird an einem Ort aufgestellt (z.B. auf einem Plakat bei der Parkmöglichkeit).
Ein Besucher scannt den QR, erhält die Infos und schließt die App — es entsteht keine Anmeldung.
Zugleich hat die Kaffee bar einen permanenten Kanal, den interessierte Nutzer abonnieren können, um Aktionen und Neuigkeiten zu verfolgen. Die erste Karte beantwortet die Frage „Was muss ich jetzt wissen?“, der Kanal die Frage „Möchte ich zukünftig Infos zu diesem Ort erhalten?“
Ein Unternehmen nutzt beide Modi, deren Zweck und Zielgruppen sind jedoch unterschiedlich.
Was das Business gewinnt
Das Web-Backend von PromoMeld ermöglicht das Erstellen von Karten und Kanälen, das Generieren stabiler QR-Codes, das Entwerfen von Entwürfen und das Veröffentlichen von Nachrichten mit Links. Dort können Projekte auch pausiert und Kennzahlen wie Abonnenten, Öffnungen und Veröffentlichungen verfolgt werden.
Für Ketten können einzelne Profile Filialen entsprechen, für Veranstalter Events, und für Händler allgemeine Infos sowie separate Mailings.
PromoMeld und CardMeld – unterschiedliche Lösungen
PromoMeld mag wie eine weitere Möglichkeit erscheinen, eine digitale Visitenkarte zu erstellen, aber seine Funktion ist eine andere.
Für den automatischen Kontakt- und Eintragsupport im Telefonbuch ist CardMeld gedacht. PromoMeld konzentriert sich hingegen auf Organisationen: Adressen, Anzeigen, Events und Abonnements.
Auf die Frage „Wie kann ich Kontakt aufnehmen?“, eignet sich CardMeld für private Kontakte, PromoMeld für aktuelle Neuigkeiten und Änderungen bei verschiedenen Firmen.
Diese Aufteilung sorgt für Klarheit und verhindert, dass Informationskanäle in überfüllte Adressbücher verwandelt werden.
Ein Prinzip, das Vertrauen schafft
Eines der wichtigsten Prinzipien von PromoMeld ist, dass der Absender den Nutzer erst kontaktieren kann, wenn dieser den Kanal geöffnet und sich angemeldet hat.
Für das Marketing mag dies ein Nachteil erscheinen, aber im Hinblick auf das langfristige Vertrauen ist es ein Vorteil.
Der Nutzer weiß, warum er eine Benachrichtigung erhält, weil er den Kanal selbst gewählt hat. Er kann Push-Benachrichtigungen verwalten, stille Stunden einstellen, sich abmelden oder Beschwerden einreichen.
Der Kanalinhaber bekommt nur die Zielgruppe, die wirklich Interesse gezeigt hat.
Anzeige heute – Kanal für die Zukunft
Nach der Beschäftigung mit PromoMeld würde ich das System als zwei in einer App vereinte Werkzeuge beschreiben.
Manchmal braucht eine Person aktuelle Infos. Sie öffnet die Karte, erhält sie und geht – ohne sich für weitere Benachrichtigungen anzumelden.
Manchmal ist die Quelle tatsächlich interessiert. Dann abonniert der Nutzer und erhält neue Nachrichten per Push und in der internen Historie.
Für Unternehmen sind das zwei Szenarien, die ohne eigene App umsetzbar sind. Für den Nutzer bleibt eine App, in der er kontrolliert, wo die Anzeige endet und die langfristige Verbindung beginnt.