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FocusMeld: Eine Aufgabe anstelle einer endlosen Timeline
FocusMeld ist ein System sequenzieller Herausforderungen zur Förderung von Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache, Lesen, Beobachtungsgabe und Vorstellungskraft. Der Nutzer erhält eine aktive Aufgabe, führt sie in seinem Tempo aus, macht Pausen und die nächste Herausforderung erscheint später — angepasst an Alter und Tageszeit. Hier ist es nicht nötig, stundenlang in der App zu verbringen. Das Ranking spiegelt die Anzahl der erledigten Aufgaben wider, nicht die Fähigkeiten.
Die meisten mobilen Anwendungen verfolgen heute ein und dasselbe Ziel: wie man eine Person dazu bringt, so viel Zeit wie möglich in der App zu verbringen.
Unendliche Endlos-Feeds, tägliche Serien, Rankings, Belohnungen, Erinnerungen und neue Inhalte direkt nach den vorherigen — all das dient der Aufmerksamkeitserhaltung.
Für FocusMeld wurde ursprünglich eine andere Logik gewählt.
Die App soll einen Menschen nicht um jeden Preis festhalten.
Der Nutzer erhält eine Aufgabe. Er erledigt sie. Danach folgt eine Pause.
Die nächste Herausforderung erscheint später.
Und zwar nicht unbedingt morgen zur gleichen Zeit oder in festgelegten Intervallen. Das System berücksichtigt die Tageszeit und den normalen Rhythmus des Nutzers: die Pausenzeit soll eine echte Pause bleiben.
Und das ist kein technisches Limit.
Es ist Teil der Grundidee von FocusMeld.
Eine Aufgabe statt Dutzender Optionen
Bei FocusMeld ist es nicht notwendig, ein großes Katalog an Aufgaben zu öffnen und jedes Mal zu entscheiden, womit man sich beschäftigt.
Zum konkreten Zeitpunkt gibt es nur eine aktive Aufgabe.
Das mag eine kleine Interface-Iteration erscheinen, aber es ändert die Nutzerinteraktion erheblich.
Große Auswahl erfordert Aufmerksamkeit: Varianten müssen geprüft, verglichen, erwogen werden, was man machen möchte und was man überspringen kann.
FocusMeld eliminiert diesen unnötigen Schritt.
Es gibt eine konkrete Aktion.
Lesen.
Merken.
Sagen.
Zeichnen.
Umsehen und etwas bemerken.
Eigene Antwort formulieren.
Momentan zählt nur diese Aufgabe.
Das nächste kommt später.
Die Warteschlange bewegt sich mit dem Menschen
FocusMeld hat ein weiteres Grundprinzip: Die Zeit allein schaltet den Nutzer nicht automatisch auf die nächste Herausforderung um.
Solange die aktuelle Aufgabe nicht erledigt ist, bleibt sie aktiv.
Wenn jemand morgen nicht zurückkehrt — nicht schlimm.
Der Auftrag bleibt so lange bestehen, bis er erledigt ist.
Und auch nach längeren Pausen verschwindet die Aufgabe nicht in der Versenkung.
Die Warteschlange wartet einfach.
Besonders für Kinder ist das wichtig. FocusMeld darf keinen Eindruck von Pflichtgefühl erzeugen: „Du hast zehn Aufgaben versäumt“, „du bist zurückgefallen“, „deine Serie ist verloren“.
Hier ist kein Aufholen in eigener Zeit möglich.
Sie bewegt sich nur, wenn der Nutzer selbst aktiv ist.
Übung und dann Pause
Nach einer Aufgabe schlägt FocusMeld nicht vor, sofort fünf weitere zu machen.
Die Pause ist Teil des Konzepts.
Das Ergebnis ist ein einfacher Rhythmus:
Übung → Pause → Nächste Übung.
Besonders bei Kinderaufgaben zeigt sich die Wirksamkeit dieses Ansatzes.
Wenn das Kind einige Minuten liest, merkt, spricht, zeichnet oder sich auf eine bestimmte Aktion konzentriert, sollte die App nicht sofort die nächste Aufmerksamkeit verlangen.
Wenn die Aufgabe beendet ist, kann FocusMeld für eine Weile geschlossen werden.
Das Kind kehrt zum Alltag zurück.
Der Erwachsene auch.
Die App schafft bewusst einen Moment, in dem nichts weiter getan werden kann.
Das ist für ein modernes mobiles Produkt ziemlich ungewöhnlich.
Die nächste Aufgabe erscheint nicht nach Weckruf
Der neue Challenge muss nicht jedes Mal exakt zur gleichen Zeit erscheinen.
Hier steckt Absicht dahinter.
FocusMeld soll kein mechanischer Wecker sein, bei dem der Nutzer genau weiß: Um eine bestimmte Minute erscheint die nächste Übung.
Aber Varianz bedeutet nicht das Fehlen von Regeln.
Das System berücksichtigt die Tageszeit.
Nacht und normale Schlafzeiten sind ungeeignete Momente für neue Aufgaben.
Die App sollte das Kind nicht bei Nacht wecken, um eine Challenge zu geben, und auch keinen Erwachsenen nur weil der Timer die Warteschlange fortsetzen möchte.
Spezifische Mechanismen zur Bestimmung des nächsten Zeitpunktes bleiben Teil der internen Umsetzung von FocusMeld.
Der Nutzer soll verstehen: Der neue Auftrag erscheint später und zu einer passenden Zeit, nicht sofort nach dem vorherigen.
FocusMeld ist nicht nur für Kinder
Das Konzept bei Kindern zeigt sich besonders gut, aber die App ist nicht nur für Kinder gedacht.
Alter ist relevant.
Man kann dieselbe Aufgabe nicht für ein kleines Kind, einen Teenager und einen Erwachsenen gleich anbieten.
Das Kind darf nicht so schwer sein, dass es durch die Aufgabe ständig frustriert ist.
Aber für einen Erwachsenen darf es nicht zu simpel sein, sonst wirkt die App wie ein Spielzeug für Kinder.
Deshalb werden Inhalt und Schwierigkeitsgrad je nach Alter angepasst.
Die Aufgaben ändern sich, die Anforderungen auch, aber das Grundprinzip bleibt gleich:
Kleine, sinnvolle Aufgaben, Erledigung und Pause.
Lesen, Gedächtnis, Sprache und Aufmerksamkeit
FocusMeld ist kein System, das nur auf eine Trainingsart fokussiert.
Verschiedene Challenges können Lesen, Gedächtnis, Sprache, Konzentration, Beobachtungsgabe, visuelles Denken und Vorstellungskraft beanspruchen.
Bei einer Aufgabe muss etwas gelesen werden.
In einer anderen erinnert man sich oder reproduziert es.
In einer dritten spricht man den Text laut nach.
An manchen Stellen ist eine Zeichnung erforderlich.
An anderen gilt es, aufmerksam die Umgebung zu erfassen und das Gesehene zu beschreiben.
Und manche Übungen erfordern eigene Assoziationen, Bilder oder Ausdrucksweisen.
Dadurch verändert sich nicht nur der Inhalt der Aufgaben, sondern auch die Art der Aufmerksamkeit, die vom Nutzer verlangt wird.
Zeichne eine Katze – und niemand wird lachen
Stellen wir uns eine sehr einfache Aufgabe vor:
Zeichne eine Katze.
Der eine kann gut zeichnen und erstellt in wenigen Minuten ein erkennbares Bild.
Der andere zeichnet ein paar Linien, zwei Ohren und einen Schwanz, und das Ergebnis sieht bei gewissem Phantasieeinsatz aus wie eine Katze.
Für FocusMeld ist das kein Anhaltspunkt, um den zweiten Nutzer zu kritisieren.
Denn die Aufgabe war nicht, den besten Künstler zu finden.
Der Nutzer hat aufgehört, sich zu konzentrieren, hat sich auf die Aufgabe fokussiert, sich ein Objekt vorgestellt und versucht, es auf Papier zu bringen.
Genau dieses Verhalten zählt.
FocusMeld kann das Ergebnis analysieren, aber der Sinn dabei ist nicht, die künstlerischen Fähigkeiten zu bewerten oder das Ergebnis zu verspotten.
Die App soll Entwicklung fördern, nicht dabei helfen, andere herabzusetzen.
Das Gleiche gilt für die Sprache
Stellen wir uns eine andere Aufgabe vor: Ein Gedicht laut vorlesen.
Der Nutzer liest es sicher und ausdrucksstark vor.
Der andere stottert oder vergisst Worte.
Ein Kind vergisst Wörter.
Jemand spricht langsamer.
Oder hat keine professionelle Sprechweise.
FocusMeld kann die Erfüllung dieser Aufgabe analysieren, aber Ziel ist nicht, eine Aussage über die Sprachqualität zu treffen.
Schon das Lesen verlangt Aufmerksamkeit.
Den Text erfassen.
Die Reihenfolge behalten.
Den Text aussprechen.
Eventuell etwas auswendig lernen.
Sich für einige Minuten konzentrieren.
Genau das ist es, was für FocusMeld zählt.
Leistung wird geprüft, nicht der Wert des Menschen
Das ist eines der wichtigsten Prinzipien im System.
FocusMeld kann die Ergebnisse überwachen, sollte aber diese Überprüfung nicht zur Bewertung der Person machen.
Die App ist nicht dazu gedacht, Intelligenz, Talent oder Erfolg zu messen.
Sie sollte keine Rückschlüsse auf den Wert des Nutzers anhand von Zeichnungen, Aussprachen oder ungewöhnlichen Antworten ziehen.
Das Ziel ist viel kleiner: Festzustellen, ob der Nutzer aktiv mit der Aufgabe gearbeitet hat und das Ergebnis dazu gehört.
Wenn jemand eine Katze zeichnete, braucht es keine professionelle Illustration.
Beim Lesen braucht es keinen professionellen Sprecher.
Beim Beschreiben des Gesehenen gibt es keine einzige, literarisch richtige Formulierung.
FocusMeld bewertet die bewusste Teilnahme, nicht die Platzierung auf einer hypothetischen Fähigkeits-Skala.
Nicht jede Aufgabe hat eine richtige Lösung
Einige Challenges sind von Anfang an ohne eine einzige richtige Lösung konzipiert.
Man kann bitten, etwas in der Umgebung zu bemerken.
Den Eindruck zu beschreiben.
Ein Bild zu zeichnen.
Eine Assoziation zu finden.
Eigene Gedanken zu formulieren.
Das Ergebnis mit einem festen Standard zu vergleichen, wäre sinnlos.
Deshalb sollte FocusMeld nicht in eine unendliche Abfolge von „richtig“ und „falsch“ umgeschlagen werden.
Manchmal ist gerade die Ausführung das Ergebnis.
Beim Kind ist das Arbeit mit Fantasie, Aufmerksamkeit und der Fähigkeit, eine Idee auszudrücken.
Beim Erwachsenen eine kurze Unterbrechung des medialen Flows zu einer konkreten Handlung.
Der Ranglisteneintrag ist da, aber er misst ganz anderes
Bei FocusMeld kann es eine Rangliste geben.
Aber es ist entscheidend zu verstehen, worauf dabei Verglichen wird.
Nicht die Qualität der Zeichnungen.
Nicht die Sprachmelodie.
Nicht das Gedächtnis.
Nicht die Intelligenz.
Nicht, wie „besser“ die eine Person eine Übung erledigt hat.
Der Rang basiert auf der Anzahl der erledigten Challenges.
Der Nutzer kann seine eigene Aktivität sehen und, wenn er es möchte, an einem Vergleich teilnehmen — wie viele Aufgaben er erledigt hat.
So ist ein Wettbewerb möglich, aber das System bleibt kein Leistungswettbewerb.
Ein Kind, das schlechter zeichnet, sollte nicht bei der Bewertung im Rang schlechter abschneiden.
Ein Erwachsener mit weniger sicherer Diktion sollte nicht als weniger wertvoll gelten als jemand mit professionellem Sprechstil.
Beide haben eine Aufgabe erledigt, beide haben einen Schritt gemacht.
Und genau die Anzahl dieser Schritte spiegelt Werte wider, nicht die subjektive Qualität des Ergebnisses.
Und sogar das Ranking ist optional
Teilnahme an einem Vergleich sollte jedoch kein Kernprinzip von FocusMeld sein.
Wenn jemand den Vergleich spannend findet — kann er ihn nutzen.
Wenn nicht — verlieren die Aufgaben dadurch keinen Sinn.
Das ermöglicht eine gewisse spielerische Motivation für jene, die sie brauchen, aber verhindert, dass die App zum Wettkampf wird.
Wichtig ist hier vor allem: das eigene Fortschreiten, nicht die Einordnung unter anderen.
Besonders für Kinder ist das wichtig
Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich.
Der eine liest gut, mag aber Zeichnen nicht.
Der andere merkt sich Texte leicht, hat aber Angst vor dem Sprechen vor Publikum.
Der Dritte fantasieren hervorragend, braucht aber länger bei Leseaufgaben.
Wenn man das alles auf einer Skala zusammenfast und ständig mitteilt, wer „besser“ ist, kann die App das Gegenteil bewirken.
Deshalb trennt FocusMeld das Erledigen von Leistungsbewertungen.
Ein Kind kann eine Aufgabe anders lösen.
Der Sinn ist, dass es seine Fähigkeiten nutzt: Gedächtnis, Sprache, Aufmerksamkeit, Vorstellungskraft oder andere Skills.
Und morgen oder später erfolgt eine andere kleine Aufgabe.
So wächst die Entwicklung aus vielen kleinen Schritten, nicht durch dauerndes Vergleichen mit anderen Ergebnissen.
Auch für Erwachsene soll es nicht langweilig sein
Die Altersspezifikation funktioniert in beide Richtungen.
Sie ist nicht nur dafür da, dem Kind keine zu schwere Aufgabe aufzugeben.
Auch dem Erwachsenen soll eine sinnvolle Tätigkeit angeboten werden, damit FocusMeld nicht nur für Kinder erscheint.
Deshalb ändern sich Inhalt und Schwierigkeitsgrad mit dem Alter des Nutzers.
Und die Grundidee bleibt gleich:
wenige Minuten Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe richten und aktiv werden, anstatt nur noch mehr auf den Bildschirm zu schauen.
Einige Minuten, die den Fokus auf die Sache lenken.
Datenschutz ist bei solchen Aufgaben besonders wichtig
FocusMeld kann mit Ergebnissen arbeiten, die normalerweise nicht öffentlich gemacht werden.
Stimme.
Zeichnung.
Foto.
Eigene Antwort.
Beobachtung der Umgebung.
Solche Materialien sollten nicht automatisch öffentlich gemacht werden.
Das ist besonders für Kinder relevant, aber gilt auch für Erwachsene.
Wenn jemand eine Übung für sich erledigt, bedeutet die Nutzung der App nicht automatisch, dass er Ergebnisse öffentlich teilen möchte.
Soziale Funktionen sind möglich, aber das Teilen und Vergleichen bleiben eine bewusste Entscheidung des Nutzers.
Sprache ist ebenfalls Teil der Aufgabe
Aufgaben zum Lesen, Sprechen und Formulieren lassen sich nicht einfach durch eine mechanische Textübersetzung anpassen.
Sprache beeinflusst die Schwierigkeit, die Formulierung und den Charakter der Übungen.
Daher ist die Lokalisierung von FocusMeld Teil der Content-Entwicklung.
Der Nutzer soll eine auf sein Alter und seine Sprache zugeschnittene Aufgabe erhalten, die verständlich ist.
Die konkrete interne Organisation dieser Systeme für den Nutzer ist egal.
Wichtig ist nur, dass das Kind das Ergebnis versteht, der Erwachsene es nicht langweilig findet und die Aufgabe unabhängig von der Sprache ihren Sinn behält.
Warum eine endlose Timeline grundsätzlich abzulehnen ist
Moderne digitale Produkte kämpfen ständig um die nächste Aufmerksamkeit.
Ein Video nach dem anderen.
Ein Beitrag nach dem nächsten.
Nach Erreichen eines Levels folgt sofort ein Neues.
FocusMeld durchbricht absichtlich diese Kette.
Der Challenge ist beendet.
Das Programm kann geschlossen werden.
Die nächste Aufgabe erscheint später.
Und wenn die aktuelle überhaupt nicht erledigt wurde, werden keine unendlich vielen neuen Aufgaben drübergelegt.
Auch nach einem Monat.
Oder nach einer längeren Pause.
Der Nutzer setzt dort an, wo er aufgehört hat.
Hier besteht kein Schuldgefühl gegenüber der App.
Was FocusMeld nicht verspricht
Wichtig ist, die Grenzen des Projekts zu verstehen.
FocusMeld ist keine medizinische App oder Diagnosewerkzeug.
Es ist nicht dazu gedacht, Intelligenz, psychischer Zustand oder Wert eines Menschen zu bestimmen.
Das Ergebnis einer einzelnen Übung sollte nicht als Grundlage für eine Wertung der Begabung oder des Erfolgs dienen.
FocusMeld verspricht auch nicht, Entwicklung zum sofortigen Ergebnis zu machen.
Sein Modell ist deutlich ruhiger.
Kleine Aufgabe.
Geringer Aufwand.
Pausen.
Und dann der nächste Schritt.
Was im System bleibt
Die Philosophie der Methode kann öffentlich erklärt werden.
Der Nutzer erhält eine aktive Aufgabe.
Die Warteschlange bewegt sich nicht weiter, bis diese Aufgabe erledigt ist.
Schwierigkeit und Inhalt berücksichtigen das Alter.
Verschiedene Challenges fördern unterschiedliche Aktivitätstypen.
Nach der Erfüllung folgt eine Pause.
Zeitpunkte für die nächste Aufgabe orientieren sich am normalen Tagesrhythmus des Nutzers.
Das Ergebnis wird als erfolgreiche Durchführung einer Aktion bewertet, nicht als Wertung der Person.
Und das Ranking, falls gewünscht, spiegelt die Anzahl erledigter Aufgaben wider und keine subjektive Beurteilung von Fähigkeiten.
Damit ist die Idee von FocusMeld klar verstanden.
Spezifische Regeln für die Abfolge, Zeitplanung, Ergebnisprüfung, Schwierigkeitsanpassung und andere interne Mechanismen sind Teil der Projektimplementierung.
Der Nutzer braucht sie nicht explizit.
Für ihn soll alles viel einfacher sein:
Aufgabe — erledigen, wenn man bereit ist.
Abschluss — Pause.
Wenn die Zeit reif ist, erscheint die nächste Herausforderung.
Entwicklung und nicht nur Aufmerksamkeit
Hier zeigt sich am deutlichsten die Idee von FocusMeld.
Die meisten digitalen Produkte kämpfen um Aufmerksamkeit.
FocusMeld ist dafür gemacht, mit Aufmerksamkeit zu arbeiten.
Wenn die App dazu dient, Gedächtnis, Sprache, Lesen, Konzentration, Beobachtungsgabe und Vorstellungskraft zu fördern, wäre es widersinnig, sie um Mechanismen herum aufzubauen, die die Nutzer möglichst lange vom Bildschirm fernhalten sollen.
Deshalb versucht FocusMeld nicht, den ganzen Abend zu füllen.
Es fordert kein ständiges Wechseln zwischen Übungen.
Es bestraft keinen langen Pausen.
Es stellt keine Bewertung auf, wenn jemand schlecht zeichnet oder liest.
Der Rang sagt nur aus: Wer hat wie viele Schritte gemacht?
Für Kinder können das Lesen, Gedächtnis, Sprache, Zeichnen, Konzentration und Vorstellungskraft sein.
Für Teenager ändern sich die Aufgaben mit dem Alter.
Für Erwachsene bleiben sie sinnvoll und fordernd.
Und der Grundsatz ist für alle gleich:
Aufgabe → Ausführung → Pause → Timing für den nächsten Challenge.
Wenn die Aufgabe nicht erledigt wird — FocusMeld wartet.
Wenn jemand nach langer Zeit wiederkommt — er setzt von der Stelle fort.
Wenn das Ergebnis nicht professionell ist — ist es kein Grund, den Nutzer zu diskreditieren.
Wenn das Gedicht nicht perfekt gelesen wird — beeinträchtigt das den Sinn der Übung nicht.
FocusMeld will niemanden um das meiste Aufmerksamkeit bringen.
Sein Ziel ist, einen Teil dieser Aufmerksamkeit für Entwicklung zu nutzen und den Rest für den Nutzer selbst zurückzugeben.
Mehr Infos zum Projekt unter: focusmeld.de